Im Rahmen der Digitalen Kompetenzoffensive hat der OeAD im Juni 2025 für 12 Monate insgesamt sieben Bildungsmaßnahmen beauftragt, um digitale Ungleichheit in Österreich zu verringern. Die Projekte richten sich an spezifische Zielgruppen, die in herkömmlichen Formaten bislang kaum erreicht wurden – etwa bildungsbenachteiligte Personen, Menschen mit nicht-deutscher Erstsprache oder mit Behinderungen. Ziel ist es, innovative Zugänge zur digitalen Bildung zu entwickeln und zu erproben.
Digitale Kompetenzen sind ungleich verteilt: Bildungshintergrund, Einkommen, Alter, Geschlecht, Herkunft, gesundheitliche Einschränkungen oder Sprachbarrieren beeinflussen die Möglichkeiten zur digitalen Teilhabe. Die beauftragten Bildungsangebote setzen gezielt an diesen Herausforderungen an, um Barrieren abzubauen, digitale Selbstbestimmung zu stärken und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.
Bildungsmaßnahmen für ausgrenzungsgefährdete Zielgruppen
Diese Bildungsmaßnahmen richten sich gezielt an Personen, die von digitaler Ausgrenzung betroffen sind. Im Fokus stehen dabei niederschwellige Zugänge, die sich an den Lebensrealitäten und Bedürfnissen der Zielgruppen orientieren und digitale Kompetenzen gezielt fördern.
Innovative Vermittlungskonzepte
Um Menschen zu erreichen, die klassische Kursformate nicht besuchen (können), setzen diese Bildungsmaßnahmen auf innovative Wege der Wissensvermittlung wie Peer-Learning, die Einbindung von ehrenamtlichen Strukturen sowie die Entwicklung und Durchführung von innovativen Vermittlungstätigkeiten.